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37 angehende Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Klassen GH61 und GH62v besuchten gemeinsam mit den Lehrern Frau Gerwing und Herrn Wörmann vom 11. bis zum 13. Oktober 2017 die Stadt Brüssel als eine von drei Regionen Belgiens. Die Fahrt fand im Rahmen eines Europaseminares, angeboten von der Europäischen Akademie aus Bonn, statt. Den Schülerinnen und Schülern wurden grundlegende Informationen zur Europäischen Union vermittelt und gleichzeitig wurde ihnen ein Rahmen zur Diskussion aktueller europäischer Themen geboten.

Mittwoch, 11.10.2017

In den frühen Morgenstunden machten wir, die Klassen GH61 und GH62v, uns gemeinsam mit unseren begleitenden Lehrern von Rheda-Wiedenbrück auf den Weg nach Brüssel. Wir wurden mit einem Reisebus des Unternehmens „Neumann-Reisen“ sicher ans Ziel gebracht. Nach der Ankunft gegen Mittag nahmen wir „Sack & Pack“ und gingen zu Fuß zu unserem Hostel Jacques Brel, welches für die nächsten drei Tage unser Zuhause war. Da der Check-In erst am Nachmittag erfolgen konnte, hatten wir unsere Koffer in einem Kofferraum abgestellt und wanderten ein paar Straßen weiter zum Sleep Well Hostel. Dort fand eine Einführungsrunde statt, in der wir unsere Seminarleiterin Corinna Radermacher von der Europäischen Akademie kennenlernen durften, welche uns auf der gesamten Fahrt begleitet und durch das Seminar geführt hat. Der Hunger näherte sich in großen Schritten, sodass wir eine Mittagspause einlegten, um wieder Power für den Rest des Tages sammeln zu können. Bei der anschließenden Stadtführung konnten wir erste Eindrücke der Stadt Brüssel sammeln und die eine oder andere Sehenswürdigkeit fotografieren. Besonders der Grand Place stellte seine Fotogenität unter Beweis. Am späten Nachmittag gingen wir zurück in unser Hostel, wo wir nun unsere Zimmer beziehen konnten.

Donnerstag, 12.10.2017

Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück zum Europäischen Parlament. Nach einer amüsanten Vorstellung von Dr. Pavel Cernoch, einem Sprecher der Institution, hat uns der EU-Parlamentarier Prof. Dr. Dietmar Köster seine alltäglichen Aufgaben und die Zukunftspläne der EU nähergebracht. Als die Assistentin von Herrn Köster uns in den Plenarsaal führte, erklärte sie, dass die Mitarbeiter in den Übersetzerkabinen ein wichtiger Bestandteil der Verhandlungen sind, da sie 24 Amtssprachen der noch 28 Mitgliedsstaaten vertreten.

Von dem Europäischen Parlament gingen wir ein paar Straßen weiter zur Europäischen Kommission. Dort gab uns Martin Saeckl einen Einblick in die Aufgaben und erklärte uns die Zusammensetzung der Kommission. Nach dem Besuch gingen wir alle zusammen zu der bekanntesten Frittenbude Brüssels „Maison Antoine“. Als alle nach einer großen Portion Fritten wieder gestärkt waren, stand der Ministerrat auf dem Programm. Dort gab uns Benjamin Hartmann, der als Mitglied der Task Force an den Brexitverhandlungen teilnimmt, zuerst eine Einführung über den neuesten Stand der Brexitverhandlungen und teilte uns daraufhin in zwei Gruppen ein. Eine Gruppe sollte die verbleibenden 27 Länder der EU „spielen“ und die andere Gruppe Großbritannien. Nach der Aufteilung haben wir eine Diskussion über den Brexit gestartet und sogenannte rote Linien definiert. Somit enthielt die Diskussion viele aktuelle und informative Fakten zum Binnenmarkt und zu Beitragszahlungen. Während der anschließenden Busfahrt zurück zum Hostel haben wir ein kurzes Reflexionsgespräch über die bisherigen Seminarergebnisse gehalten. Den Abend haben wir gemeinsam in der bekannten Kneipe „Delirium“ ausklingen lassen.

Freitag, 13.10.2017

Nach einer kurzen Nacht und der Schlüsselübergabe der Zimmer ging es in den Endspurt des dreitätigen Europaseminars. Unsere Seminarleiterin Corinna hatte ein Spiel vorbereitet, welches sich „EU-Stammtisch – 5 Thesen zur Europäischen Union“ nannte. Schwerpunkt des Stammtisches war es, verschiedene Thesen (z. B. „Die EU ist bürgerfern und viel zu kompliziert“) zu verstehen. Zu Beginn wurden dazu in Kleingruppen Informationstexte und grafische Darstellungen bearbeitet und diese anschließend im Plenum diskutiert. Im Anschluss an die Diskussionsrunde stand ein Informationstermin mit einem Vertreter des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) in Brüssel auf der Tagesordnung. Der Referent Mathias Dubbert gab uns unter dem Motto „Die Interessen deutscher Unternehmen in Brüssel“ einen Einblick in die Entwicklungen rund um den „Brexit“ und was dieser für die Betriebe bedeutet. Durch eine Seminarauswertung unter der Leitung von Corinna haben wir die drei Tage in Brüssel noch einmal Revue passieren lassen und traten nach einer Mittagspause die Heimreise an.

Im Rahmen des 14. Europaseminars konnten wir uns die Arbeit der Europäischen Union durch den Besuch verschiedener Institutionen vom Europäischen Parlament bis zur Europäischen Kommission ein Stück näherbringen lassen und wir haben viele interessante Aspekte zum Brexit erfahren und neue Erlebnisse machen können.

Angelina Fraune und Helena Klaas aus der GH62v

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