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„Es ist nur eine kleine Sache, aber man kann damit ein Menschenleben retten.“ Mit diesen Worten beschreibt Christin Bröker aus der Klasse WG81, warum sie sich als mögliche Stammzellenspenderin bei der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) hat registrieren lassen. „Besonders hat mich die Geschichte eines jungen Mannes berührt, der einem kleinen Mädchen mit einer Knochenmarkspende helfen konnte“, so Christin. Das Video mit dieser Geschichte hatten die Schülerinnen und Schüler zuvor gesehen, es ist nur eine von vielen Lebensretter-Geschichten, die über die Homepage der DKMS zu sehen sind. Auch Liana Unrau aus der WG81 meint: „Es ist eigentlich so einfach, jemandem mit seiner Spende eine zweite Lebenschance zu geben.“ Am Ems-Berufskolleg fand jetzt bereits zum dritten Mal eine Typisierungsaktion der DKMS statt, bei der sich insgesamt 110 Schülerinnen und Schüler haben registrieren lassen. Geplant und organisiert wurde die Aktion von den Lehrerinnen Stefanie Drees und Astrid Uschmann, unter Beratung und Begleitung durch die DKMS. Allerdings konnten diesmal aufgrund von Corona die Proben mit einem Speichelabstrich von der Wangenschleimhaut nicht in der Schule genommen werden, sondern die Spender erhielten Informationen sowie die Materialien für den Abstrich mit nach Hause. Die Probe wurde dann zusammen mit der schriftlichen Einverständniserklärung wieder in der Schule abgegeben. Grundsätzlich kann jeder im Alter zwischen 17 und 55 Jahren als potenzieller Stammzellspender registriert werden. Über die Datenbank der DKMS steht man dann als Spender für Patienten auf der ganzen Welt zur Verfügung, wobei die DKMS hohen datenschutzrechtlichen Standard garantiert. Wird man bei einem Blutkrebspatienten als möglicher Spender ermittelt, sind zwei Methoden zur Stammzellenentnahme möglich: die Entnahme aus der Blutbahn (wird zu 80 Prozent praktiziert) oder die Entnahme von Knochenmark aus dem Beckenkamm mit einer Punktionsnadel (zu 20 Prozent praktiziert). Übrigens kommt es bei der Stammzelltransplantation nicht auf die Übereinstimmung der Blutgruppen an, sondern auf die möglichst genaue Übereinstimmung der Gewebemerkmale zwischen Spender und Patient. Für das Ems-Berufskolleg ist die jetzige dritte Typisierungsaktion sogar mit einer Auszeichnung verbunden: Die Schule erhält das neue Schulsiegel der DKMS, mit dem das Engagement für die DKMS und das Thema Stammzellenspende ausgezeichnet werden.

Kontakt

Ems-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung
Am Sandberg 21 | 33378 Rheda-Wiedenbrück

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