Am 16.11.2017 war es wieder soweit: Das jährliche Speed-Dating der Unterstufenklassen der Lagerlogistik fand von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr in der Aula des Ems-Berufskollegs statt. Hier konnte zwar nicht, wie der Begriff „Speed-Dating“ vermuten lässt, der Partner bzw. die Partnerin fürs Leben gefunden werden, sondern die Schülerinnen und Schüler hatten vielmehr die Möglichkeit, ihren Partner für die Ausbildungszeit kennenzulernen und diesen mit einem selbst erstellten Fragenka-talog wissbegierig zu befragen.

Für diese Fragen standen an fünf Stationen Vertreter zur Verfügung: Mitarbeiter der IHK (Herr Kaiser und Herr Siegmund), Ausbilder/Prüfungsausschussmitglieder (Frau Meierrotte (Firma Anton Röhr), Herr Bussian (Firma B+R) und Herr Hanhardt (Firma Westag & Getalit), die Schulsolzialarbeiterinnen (Frau Ergün und Frau Dickmann), Schülervertreter/innen mit Herrn Hartmann als SV-Lehrer und Auszubildende der Oberstufen (FL53).

Die Unterstufenklassen der Lagerlogistik haben an diesem Tag mit viel Spaß ihren Erfahrungsschatz in Bezug auf den Ausbildungsberuf erweitern können. Dafür möchte sich der gesamte Bildungsgang der Lagerlogistik bei den externen und internen Partnern bedanken!

Am Dienstagvormittag, den 14. November 2017, fand diese Informationsveranstaltung in der Aula des Ems Berufskollegs statt. Gut 250 Schülerinnen und Schüler mit ihren Klassen- bzw. Fachlehrern waren zu der Veranstaltung eingeladen und füllten die Aula. Herr Kwiotek von der Polizeibehörde Gütersloh führte stellvertretend für alle weiteren Mitwirkenden durch die Veranstaltung. Im zeitlichen Ablauf berichteten Polizeibeamte, Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, Notfallseelsorger, Angehörige und Opfer von ihren Erfahrungen und Erlebnissen bei Unfällen, an denen junge Menschen beteiligt waren. Sie zeigten Bilder oder Videos von Unfallstellen und erzählten, was dort für ein Unfall geschehen war. Wie sie sich bei der Erstversorgung oder dem Überbringen einer Todesnachricht gefühlt haben. Welche Aufgaben sie hatten. Was dieser eine vorgestellte Unfall mit ihnen gemacht hat.

Alle Akteure sind Profis in ihrem Beruf, sie erledigen ihre Arbeit checklistengetreu, so viel ist klar. Aber sie sind auch Menschen, Väter, Mütter, Geschwister und haben eigene Familien. Und eines lässt sie nicht kalt: Wenn Jugendliche bzw. junge Erwachsene so schwer verletzt sind, dass sie nicht mehr helfen können.

Alle Beteiligten versuchten zu vermitteln, dass Verkehrsunfälle fast immer nicht einfach so passieren, sondern verursacht werden, weil Regeln missachtet wurden. Und genau deshalb sind Unfälle vermeidbar…

Während und nach der Veranstaltung standen Seelsorger und Lehrer zur Betreuung bereit, falls einzelne Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestürzt den Raum verlassen würden. Im Anschluss an die Veranstaltung gab es ausreichend Zeit für Gespräche, um das Gehörte zu verarbeiten.

Die Mittelstufenklasse IB51 (Industriekaufleute im Blockunterricht) hat gemeinsam mit Klassenlehrer Arndt Richter die Geschäftsprozesse des Flughafens Paderborn-Lippstadt aus nächster Nähe erkundet. Im Rahmen einer Unternehmenspräsentation, durch eine ausführliche Gebäudeführung und eine Rundfahrt über das Flughafengelände erhielten die Schüler einen detaillierten Blick hinter die Kulissen des größten Flughafens in Westfalen („Mein Heimathafen“). Jährlich nutzen etwa 850.000 Passagiere den Paderborn-Lippstadt Airport. Gesellschafter sind die Kreise Paderborn, Soest, Höxter, Gütersloh, Lippe und der Hochsauerlandkreis sowie die Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold und die Stadt Bielefeld.
Insbesondere die Gepäck- und Frachtlogistik als auch die Steuerung und Sicherung der Informationsströme am Beispiel des Check-In-Systems im Linien- und Touristikflugverkehr und des General Aviation Terminals (GAT) für Businessflüge, den Werksflugverkehr sowie Sportflieger wurden ausführlich vorgestellt und mit den angehenden Industriekaufleuten diskutiert.
„Insgesamt eine sehr spannende Veranstaltung, die eine neue Perspektive logistischer Prozesse gezeigt hat, aber auch Lust auf Flugreisen gemacht hat“, so Mitorganisator Marlon Münstermann (IB51).

Sport, Kultur und der Besuch der Partnerschule standen im Blickpunkt einer Studienfahrt, die 44 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 der Höheren Handelsschule und des Wirtschaftsgymnasiums des Ems-Berufskollegs aus Rheda-Wiedenbrück auch 2017 wieder nach Palamos/Palafrugell in Spanien führte.

Viele neue Eindrücke gab es beim Besuch der Partnerschule „IES Baix Emporda“ in Palafrugell. Mit einer Präsentation in der Aula stellte die Rheda-Wiedenbrücker Gruppe das Ems-Berufskolleg den spanischen Schülerinnen und Schülern der Fachrichtung Tourismus vor. Abwechselnd in Deutsch und Spanisch, denn die zweite Fremdsprache ist sowohl für die Klassen im Wirtschaftsgymnasium als auch für die „Europa-Klassen“ der Höheren Handelsschule verpflichtend. Schulleiter Joan Borromeo freute sich über die deutschen Besucher und zeigte ihnen beim anschließenden Rundgang das Schulgelände, verbunden mit Einblicken ins spanische Schulsystem. Anders als in Deutschland findet in Spanien die Praxis einer betrieblichen Ausbildung in der Berufsschule statt; folglich gab es erstaunte Blicke, als man angehenden Automechanikern, Elektrikern und Köchen über die Schulter schauen konnte. Eine Klasse von Tourismuskaufleuten hatte für die Besucher eine Stadtrallye vorbereitet, bei der es auch sportliche Herausforderungen zu meistern galt. Auf die Offenheit und Herzlichkeit der spanischen Gastgeber ließen sich die deutschen Gäste gerne ein, sodass Sprachhemmnisse schnell überwunden wurden. Die Partnerstadt Palamós wurde bei einem Rundgang näher erkundet, besonders Strand und Strandpromenade luden zum Verweilen ein.

Ein weiteres Highlight war trotz Regens ein Tagesausflug in die katalanische Hauptstadt Barcelona. Die Schüler besichtigten die einzigartige Kathedrale La Sagrada Familia und spazierten durch den ebenfalls von Antoni Gaudí gestalteten Parc Güell sowie das Olympia-Stadion. Abgerundet wurde das Kulturprogramm mit dem Besuch des Dalí-Museums in Figueres, dem Geburtsort des berühmten Malers.

Das Sportprogramm bildete schließlich den dritten Schwerpunkt der Studienfahrt. Dabei wurde nicht nur die gemeinsame Flusswanderung in den Pyrenäen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Schüler hatten auch die Möglichkeit, unter Anleitung ihre Kondition bei einer Mountainbike-Tour zu testen und Erfahrungen im Free-Climbing an der Steilküste zu sammeln.

Mit dem Erwerb des Europäischen Computerführerscheins ECDL haben 28 Auszubildende zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau am Ems-Berufskolleg ihre Qualifikation erweitert. Der Europäische Computerführerschein (European Computer Driving Licence – ECDL) ist ein europaweit anerkanntes Zertifikat, mit dem praktische Fähigkeiten am Computer nachgewiesen werden. Im Rahmen der individuellen Förderung von Schülern bzw. Auszubildenden stellt dieser IT-Qualifikationsnachweis eine sinnvolle Ergänzung der schulischen und beruflichen Ausbildung dar. Am Ems-Berufskolleg wird der ECDL im Wirtschaftsgymnasium sowie in den Bildungsgängen der Berufsschule angeboten. Viele Unternehmen und auch Universitäten begrüßen es, wenn Computerkenntnisse mit dem ECDL-Zertifikat nachgewiesen werden können. Praxisbezogenes und anwendungsrelevantes Wissen steht im Vordergrund der Module, aus denen sich der ECDL zusammensetzt; das Ems-Berufskolleg ist zertifiziertes Testzentrum für den ECDL. Den diesjährigen Absolventen gratulierten die Testleiter Sascha Brinkhoff und Stephan Rosenkranz sowie Schulleiter Dieter Freyer.

37 angehende Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Klassen GH61 und GH62v besuchten gemeinsam mit den Lehrern Frau Gerwing und Herrn Wörmann vom 11. bis zum 13. Oktober 2017 die Stadt Brüssel als eine von drei Regionen Belgiens. Die Fahrt fand im Rahmen eines Europaseminares, angeboten von der Europäischen Akademie aus Bonn, statt. Den Schülerinnen und Schülern wurden grundlegende Informationen zur Europäischen Union vermittelt und gleichzeitig wurde ihnen ein Rahmen zur Diskussion aktueller europäischer Themen geboten.

Mittwoch, 11.10.2017

In den frühen Morgenstunden machten wir, die Klassen GH61 und GH62v, uns gemeinsam mit unseren begleitenden Lehrern von Rheda-Wiedenbrück auf den Weg nach Brüssel. Wir wurden mit einem Reisebus des Unternehmens „Neumann-Reisen“ sicher ans Ziel gebracht. Nach der Ankunft gegen Mittag nahmen wir „Sack & Pack“ und gingen zu Fuß zu unserem Hostel Jacques Brel, welches für die nächsten drei Tage unser Zuhause war. Da der Check-In erst am Nachmittag erfolgen konnte, hatten wir unsere Koffer in einem Kofferraum abgestellt und wanderten ein paar Straßen weiter zum Sleep Well Hostel. Dort fand eine Einführungsrunde statt, in der wir unsere Seminarleiterin Corinna Radermacher von der Europäischen Akademie kennenlernen durften, welche uns auf der gesamten Fahrt begleitet und durch das Seminar geführt hat. Der Hunger näherte sich in großen Schritten, sodass wir eine Mittagspause einlegten, um wieder Power für den Rest des Tages sammeln zu können. Bei der anschließenden Stadtführung konnten wir erste Eindrücke der Stadt Brüssel sammeln und die eine oder andere Sehenswürdigkeit fotografieren. Besonders der Grand Place stellte seine Fotogenität unter Beweis. Am späten Nachmittag gingen wir zurück in unser Hostel, wo wir nun unsere Zimmer beziehen konnten.

Donnerstag, 12.10.2017

Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück zum Europäischen Parlament. Nach einer amüsanten Vorstellung von Dr. Pavel Cernoch, einem Sprecher der Institution, hat uns der EU-Parlamentarier Prof. Dr. Dietmar Köster seine alltäglichen Aufgaben und die Zukunftspläne der EU nähergebracht. Als die Assistentin von Herrn Köster uns in den Plenarsaal führte, erklärte sie, dass die Mitarbeiter in den Übersetzerkabinen ein wichtiger Bestandteil der Verhandlungen sind, da sie 24 Amtssprachen der noch 28 Mitgliedsstaaten vertreten.

Von dem Europäischen Parlament gingen wir ein paar Straßen weiter zur Europäischen Kommission. Dort gab uns Martin Saeckl einen Einblick in die Aufgaben und erklärte uns die Zusammensetzung der Kommission. Nach dem Besuch gingen wir alle zusammen zu der bekanntesten Frittenbude Brüssels „Maison Antoine“. Als alle nach einer großen Portion Fritten wieder gestärkt waren, stand der Ministerrat auf dem Programm. Dort gab uns Benjamin Hartmann, der als Mitglied der Task Force an den Brexitverhandlungen teilnimmt, zuerst eine Einführung über den neuesten Stand der Brexitverhandlungen und teilte uns daraufhin in zwei Gruppen ein. Eine Gruppe sollte die verbleibenden 27 Länder der EU „spielen“ und die andere Gruppe Großbritannien. Nach der Aufteilung haben wir eine Diskussion über den Brexit gestartet und sogenannte rote Linien definiert. Somit enthielt die Diskussion viele aktuelle und informative Fakten zum Binnenmarkt und zu Beitragszahlungen. Während der anschließenden Busfahrt zurück zum Hostel haben wir ein kurzes Reflexionsgespräch über die bisherigen Seminarergebnisse gehalten. Den Abend haben wir gemeinsam in der bekannten Kneipe „Delirium“ ausklingen lassen.

Freitag, 13.10.2017

Nach einer kurzen Nacht und der Schlüsselübergabe der Zimmer ging es in den Endspurt des dreitätigen Europaseminars. Unsere Seminarleiterin Corinna hatte ein Spiel vorbereitet, welches sich „EU-Stammtisch – 5 Thesen zur Europäischen Union“ nannte. Schwerpunkt des Stammtisches war es, verschiedene Thesen (z. B. „Die EU ist bürgerfern und viel zu kompliziert“) zu verstehen. Zu Beginn wurden dazu in Kleingruppen Informationstexte und grafische Darstellungen bearbeitet und diese anschließend im Plenum diskutiert. Im Anschluss an die Diskussionsrunde stand ein Informationstermin mit einem Vertreter des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) in Brüssel auf der Tagesordnung. Der Referent Mathias Dubbert gab uns unter dem Motto „Die Interessen deutscher Unternehmen in Brüssel“ einen Einblick in die Entwicklungen rund um den „Brexit“ und was dieser für die Betriebe bedeutet. Durch eine Seminarauswertung unter der Leitung von Corinna haben wir die drei Tage in Brüssel noch einmal Revue passieren lassen und traten nach einer Mittagspause die Heimreise an.

Im Rahmen des 14. Europaseminars konnten wir uns die Arbeit der Europäischen Union durch den Besuch verschiedener Institutionen vom Europäischen Parlament bis zur Europäischen Kommission ein Stück näherbringen lassen und wir haben viele interessante Aspekte zum Brexit erfahren und neue Erlebnisse machen können.

Angelina Fraune und Helena Klaas aus der GH62v

Die Mittelstufenklasse des Bildungsgangs Groß- und Außenhandel GH62v hat das Logistikzentrum der Firma Max Lüning GmbH & Co. KG in Benteler besichtigt. Begleitet wurde die Klasse durch die Lehrerinnen Andrea Gerwing und Sarah Meintrup. Der stellvertretende Logistikleiter des Unternehmens, Herr Matlachowsky, erläuterte bei einer interessanten zweistündigen Führung die Bereiche Wareneingang, Kommissionierung, Warenausgang in den verschiedenen Abteilungen (Molkereiprodukte, Tiefkühlwaren, Obst & Gemüse, Trockensortiment, Tabakwaren). So konnten die Schülerinnen und Schüler schulisch gelernte Inhalte vertiefen (Lagerhaltung, beispielsweise das Fifo-Prinzip, die chaotische Lagerhaltung und die Pick-by-Voice-Kommissionierung). Die Lüning-Gruppe zählt zu den 30 größten Unternehmen im deutschen Lebensmittelhandel bemessen nach dem Jahresumsatz. Das Kerngeschäft des 1853 gegründeten Unternehmens gliedert sich in die Geschäftsbereiche Großhandel, Einzelhandel, Ladenbau und Werbung. Seinen Kunden bietet Lüning ein breites Sortiment von über 40.000 Food Artikeln und 20.000 Non-Food-Artikeln sowie ein vielfältiges Dienstleistungsangebot. Die Belieferung erfolgt in den meisten Fällen durch den eigenen Fuhrpark von fast 30 LKWs.

Auch in diesem Jahr wurde das Projekt „Fibu-Praxistage im Unterricht“ am Ems-Berufskolleg durchgeführt. Das Projekt dient der Angleichung der unterschiedlichen Lernvoraussetzungen unserer Schülerinnen und Schüler, insbesondere im Fach „Rechnungswesen“. Die Befragung unserer diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Klasse ST 71 ergab, dass alle sowohl mit dem Theorie- als auch dem Praxisteil sehr zufrieden waren und einen Lernzuwachs für sich „verbuchen“ konnten.

Auch in diesem Jahr haben engagierte Schüler am Ems-Berufskolleg ihre Fähigkeiten im Bereich Fremdsprachen bewiesen. Insgesamt 11 Schüler bzw. Auszubildende erwarben das Spanisch-Zertifikat TELC in den Niveaustufen A2 bzw. B1. Sechs Schüler kommen aus dem Wirtschaftsgymnasium, wo Spanisch als zweite Fremdsprache (für Anfänger) unterrichtet wird. Fünf Berufsschüler erwarben das Sprachzertifikat als freiwillige zusätzliche Leistung neben ihrem Berufsschulunterricht. Ein international anerkanntes Sprachzertifikat als Ergänzung zum Zeugnis fördert die Bewerbungschancen und motiviert die Schüler zur weiteren Sprachpflege, so Kurslehrerin Susana Bognar.

Fast 500 Schüler des Ems-Berufskollegs haben sich jetzt bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren lassen. Mit dabei war auch eine Bloggerin, die das Ganze mit der Kamera festhielt. Der Anlass ist – wie bei solchen Aktionen meist – ein trauriger. „Die Schwester einer Kollegin leidet an Blutkrebs“, sagte Lehrerin Stephanie Drees, die die Typisierung mit initiiert hatte. „Wir haben uns mit den Schülern mehrere Wochen darauf vorbereitet“, sagte sie. Eigentlich kostet die Registrierung bei der DKMS 35 Euro. Damit aber auch Schüler mitmachen können, hat die gemeinnützige Organisation einen Fonds eingerichtet. „Der soll, wenn möglich, im Anschluss auch wieder mit Geld gefüllt werden“, erklärte die Lehrerin. Deswegen haben die Schüler und das Kollegium eine Spendendose aufgestellt, Kuchen verkauft und eine Tombola organisiert. Unterstützt wurden sie finanziell unter anderem von der Kreissparkasse Wiedenbrück. Dabei kamen 2600 Euro zusammen, die an die Vertreter der DKMS übergeben wurden.
Aber nicht nur über den Spendenscheck durfte sich die Organisation freuen. Fast 500 Schüler hatten an der Aktion teilgenommen. Da zur Registrierung lediglich Speichel und kein Blut entnommen werden muss, durften sich die angehenden Medizinischen Fachangestellten der Mittelstufe für die Probennahme anbieten.
„Jeder hat die Chance, ein Menschenleben zu retten. Aber nicht jeder weiß das“, sagte Sarah Liz. Die Bloggerin ist bei Youtube, Instagram und Twitter aktiv und hat sich vor anderthalb Jahren typisieren lassen und dazu ein Video gedreht. Während der Aktion nahm sie Filme auf und machte Fotos, um auch ihre sogenannte Community auf das Thema aufmerksam zu machen. „Das ist heute so etwas wie ein Pilotprojekt“, erklärte sie. Demnächst will sie mit der DKMS einen Wettbewerb starten und ein Video bei Youtube hochladen, in dem sie Schüler auffordert, die eigene Schule für eine DKMS-Aktion zu bewerben. Sarah Liz und andere Youtuber werden bei Aktion an der Gewinnerschule vor Ort sein.
Dass so viele junge Erwachsene am Mittwoch mitgemacht und eine Speichelprobe abgegeben haben, freute die Lehrer und die Vertreter der DKMS. „Viele Schüler hatten sich auch schon vorher registriert“, sagte Stephanie Drees. „Die Schüler sind top drauf. Sie sind sehr engagiert“, befand auch die Bloggerin Sarah Liz.

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