Am 02.05.2019 besuchten Schülerinnen und Schüler der Klassen HH86, HH83, WG82 mit ihren Lehrkräften Herrn Deleré, Herrn Gerbracht und Frau Rentsch eine Windkraftanlage an der Marburg in Rheda- Wiedenbrück. Vor Ort begrüßte Herr Leiwes, Mitglied des Vorstandes der Rheda-Wiedenbrücker Energiegenossenschaft e.G., die Schülergruppe. Direkt vor dem Windrad angekommen, waren die Schülerinnen und Schüler von der Größe sichtlich beeindruckt. Nachdem Herr Leiwes die Schülergruppe über die Höhe der Anlage (180 m) und den Zeitpunkt des Baus 2015 informiert hatte, hielten die Schüler Jonathan Fröhleke und Marco Masjosthusmann aus der Klasse HH83 einen informativen Vortrag über die Enercon GmbH, den Hersteller des Windrades an der Marburg und darüber hinaus größter Hersteller von Windkraftanlagen in Deutschland. Marie Fahnenschmidt und Lia Sophie Kuhn, Schülerinnen aus der HH83, referierten anschließend über die Atomkatastrophe von Tschernobyl und zeigten der Schülergruppe hiermit die Notwendigkeit des Umstiegs auf erneuerbare Energien auf.

Nach den Vorträgen durften die Schüler sich die Windkraftanlage von innen anschauen. Beeindruckend war, dass alle drei Schülergruppen gleichzeitig Platz in der Windkraftanlage fanden. Während die untere Hälfte der Anlage aus Beton ist, besteht die obere Hälfte aus Stahl. In der Mitte der Anlage konnte sich die Schülergruppe die Elektronik, das Herz der Anlage, ansehen, welche vollautomatisch steuert. Erstaunt betrachteten die Schülerinnen die langen Schläuche, die nach oben in das Windrad führen. Wie sich herausstellte, hat das Windkraftwerk ein eigenes Lüftungssystem, um Luftfeuchtigkeit im Inneren zu vermeiden. Besonders interessiert war die Schülergruppe an den Sprossen am Rand des Windrades, mit welchen man nach ganz oben gelangt. Es schien jedoch sehr riskant zu sein, sie zu begehen.

Insgesamt war es ein sehr informativer Ausflug zu der Windkraftanlage an der Marburg. Herzlichen Dank an Herrn Leiwes, der sich all unseren Fragen stellte.

David Flakowski und Tino Jehns aus der Klasse HH86

Am 11. April 2019 veranstaltete die Schülervertretung (kurz: SV) des Ems-Berufskollegs ein Fußballturnier im Sinne des Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

In der Sporthalle sammelten sich alle 12 angemeldeten Fußballmannschaften, gebildet aus Klassen des Ems-Berufskollegs, woraufhin das erste Erinnerungsfoto inklusive dem selbst angefertigten Banner des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ entstand. Ebenso stattete der Schulleiter Herr Freyer dem Fußballturnier einen Besuch ab.

Eifrig spielten die Mannschaften gegeneinander. Auch unterstützten die zahlreichen Zuschauer (unter anderem auch Lehrer) mit ihren Jubel und Anfeuerungen die Mannschaften, welche sich dadurch ein faires Spiel lieferten. Für eine Stärkung während des Spiels sorgte die SV mit ihrem Hotdog-Verkauf. So konnten sich die Spieler nach ihrem Spiel anschließend auf der Tribüne erholen.

Nach einem langen Nachmittag voller siegreicher Duelle belegte die Klasse HH77 mit vollem Stolz den dritten Platz. Ebenfalls nach einem harten Spiel und einem bis zum Schluss spannenden Elfmeterschießen im Finale siegte schließlich die Klasse HH83 gegen die B281 mit einem knappen 4:3.

35.000 Euro – auf diese Summe können die Schülerinnen und Schüler des Ems-Berufskollegs stolz sein. Denn so viel Geld ist in den vergangenen zehn Jahren durch Verkaufsaktionen des Wirtschaftsgymnasiums am Ems-Berufskolleg eingenommen und an den Togo-Förderverein Rheda-Wiedenbrück gespendet worden. Vor allem Unterrichtsprojekte im Fach Chemie sowie der Verkauf von „Give aways“ (Werbeartikeln) am Tag der offenen Tür haben die Spendensumme ermöglicht. Anlässlich der aktuellen Übergabe von 1800 Euro an den Togo-Förderverein waren dessen Vorsitzender Heinz-Dieter Brökelmann sowie Dr. Karlbernhard Jasper aus dem Vorstand des Vereins in die Aula der Schule gekommen und berichteten über den Einsatz der Spendengelder in dem westafrikanischen Land. Ihren Dank verbanden die beiden Vereinsmitglieder mit einem Vortrag, bei dem sie ihre Erfahrungen und die realisierten Projekte anhand von Fotos und Video-Ausschnitten schilderten. So erhielten die rund 110 Schüler des Wirtschaftsgymnasiums Informationen aus erster Hand, bei denen das Engagement und die Verbundenheit mit dem Land Togo immer zu spüren waren. Mit ihrem anschaulichen und informativen Bericht gelang es Brökelmann und Jasper, den Schülern die Lebensbedingungen in Togo eindrucksvoll näher zu bringen. Bereits seit rund 30 Jahren gibt es Beziehungen des Ems-Berufskollegs zu Togo und zu der Partnerschule im Kanton Aouda, wo durch die Spenden-Erlöse vieles angeschafft und erreicht werden konnte. So konnten dort z. B. Computer angeschafft werden, allerdings musste zunächst für Strom, einen abschließbaren Raum sowie für PC-Kenntnisse der Lehrer gesorgt werden. Die Rheda-Wiedenbrücker Wirtschaftsgymnasiasten erhielten Einblick in ganz andere Lebens- und Lernverhältnisse, geprägt vom Leben in Stammesverbänden, von der Armut vieler Familien, schlechten hygienischen Verhältnissen, aber zugleich von einer großen Herzlichkeit und Freundlichkeit seitens der afrikanischen Gastgeber. Im Gegensatz zu den großen Hilfsorganisationen setzt der Togo-Förderverein Rheda-Wiedenbrück mit seinen rund 100 Mitgliedern auf persönliche Kontakte und regelmäßige Besuche, auch um den gezielten Einsatz der Spendengelder sicherzustellen. Und das Erreichte ist beeindruckend: Neben den erwähnten Partnerschulen unterstützt der Förderverein ein Waisenhaus mit hundert Vollwaisen, die sonst auf der Straße landen würden. Weitere realisierte Projekte sind u. a. der Brückenbau, die Unterstützung von zwei Frauen-Initiativen, der Bau einer Ausbildungstischlerei sowie von Schneider-Werkstätten, der Neubau einer Gesundheits- und Entbindungsstation sowie die Ausstattung von Krankenstationen. Besonders hervorzuheben ist der Bau von rund 60 Brunnen durch Spenden aus Rheda-Wiedenbrück, die jeweils für 500 bis 800 Menschen den Zugang zu überlebenswichtigem sauberen Trinkwasser bedeuten. Fazit: Heinz-Dieter Brökelmann und Dr. Karlbernhard Jasper ermöglichten den Wirtschaftsgymnasiasten am Ems-Berufskolleg eine 90-minütige äußerst spannende und authentische „Lehrstunde“. So erhielten die Schüler neue Motivation, auch zukünftig im Wirtschaftsgymnasium Projekte und Spendenaktionen zugunsten der Partnerschule in Togo zu initiieren.

Für die Schülerinnen und Schüler der HH73 und HH75 sowie für einen Teil des Französisch-Kurses der WG-Unterstufe ging es am Mittwoch, den 13. März 2019, zum Tag der Bildung der KlimaWoche Bielefeld – selbstverständlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Begleitet wurden wir von Frau Cordes, Frau Rentsch, Herrn Deleré und Herrn Gerbracht.

Nach einer begeisterten Begrüßung, unter anderem durch Jens Ohlemeyer (Vorstandsvorsitzender KlimaWoche Bielefeld e.V.) und Karin Schrader (1. Bu?rgermeisterin der Stadt Bielefeld), stärkten wir uns am Büfett und besuchten den sogenannten „Markt der Möglichkeiten“. Dort bekamen alle anwesenden Hoch- und Fachhochschulen sowie alle weiterführenden Schulen, Berufskollegs, Grundschulen und Kitas die Möglichkeit, interessierten Gästen und Schülern der jeweils anderen Schulen die von ihnen initiierten Umweltschutz-Projekte vorzustellen.
Schüler des Französisch-Kurses und der HH75 hatten hierzu mehrere Stellwände zum Thema „Werde aktiv als Umweltscout!“ vorbereitet, die mit großer Freude Besuchern des Standes nahegebracht wurden.

Ab 11 Uhr nahmen wir dann an der ersten Runde der von uns gewählten Workshops teil. Workshop-Themen lauteten unter anderem: „Brennstoffzellen schaffen Bewegung“, „Wenn es zu heiß wird – dem Fluchtgrund Klima auf der Spur“ oder auch „Jetzt geht‘s an die Wäsche – die Reise einer Jeans“. Das Ems-Berufskolleg präsentierte sich interessierten Schülern mit dem Workshop „Plastikmüll – eine Gefahr für unseren Planeten!“

In der anderthalbstündigen Mittagspause bekamen wir dann das erste begeisterte Feedback der Schülerinnen und Schüler zu hören, bis es dann ab 14 Uhr in die zweite Workshop-Runde ging.

Gegen 15.45 Uhr ging es dann pünktlich wieder zurück nach Hause und alle waren sich über eins einig: Ein toller Tag, den wir nicht so schnell wieder vergessen werden!


Cedric Sträter (HH75)

Schülerinnen und Schüler der Klassen B181, B281, B282 und IK81 organisierten ein internationales Frühstück mit Spezialitäten aus vielen Ländern anlässlich des bevorstehenden „Europatages“. Im Foyer gab es wieder viele Köstlichkeiten, mit denen Schülern und Lehrern der Europagedanke und „noch viel mehr“ kulinarisch nähergebracht wurden. Wie schon in den letzten Jahren eine gelungene Aktion!

Auch in diesem Jahr haben Schüler*innen des Wirtschaftsgymnasiums an den Prüfungen zum DELF-Sprachzertifikat (Diplôme d´ Études de Langue Française) mit Erfolg teilgenommen. Diese Zertifikate sind international anerkannt und dienen als offizieller Nachweis für französische Sprachkenntnisse bei der Bewerbung für eine Arbeitsstelle oder der Immatrikulation an einer Hochschule.

Die Schüler*innen stellten sich der Herausforderung und erwarben das DELF-Diplom in den Stufen A2 bzw. B1.

Diese begehrten Zertifikate werden vom Französischen Bildungsministerium vergeben und umfassen die Prüfungselemente „mündliche Ausdrucksfähigkeit“, „Hörverständnis“, „Textverständnis“ und „Textproduktion“. Die Fachlehrerin Astrid Cordes hat die Lerngruppe im Rahmen des Unterrichts auf die Prüfung vorbereitet.

Wir gratulieren allen Schüler*innen zu ihren tollen Leistungen.

Ziemlich beste Freunde – Deutschland und Frankreich sind eng miteinander verbunden. Und das Ems-Berufskolleg möchte weitere Brücken bauen. Deshalb unterstützen wir seit vielen Jahren den deutsch-französischen Entdeckungstag, der vom DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk) unter der Schirmherrschaft des Auswärtigen Amtes und des Ministère des Affaires étrangères organisiert wird. Ziel des Projektes ist es, Schüler*innen, die die französische Sprache lernen, für die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen auf wirtschaftlicher Ebene zu sensibilisieren, indem man ihnen einen ersten Einblick in den Arbeitsalltag eines Unternehmens gibt, das einen engen Kontakt zum Partnerland Frankreich pflegt.

Am 26. Februar 2019 waren 15 Französischschüler*innen der Klassen 11 bis 13 des Wirtschaftsgymnasiums mit ihrer Lehrerin Frau Astrid Cordes zu Besuch bei Miele in Gütersloh.

Der Tag startete mit einer Werkführung durch die Endmontage. Anschließend wurde Miele in Frankreich vorgestellt und die Schüler*innen bekamen durch Mitarbeiter*innen aus dem Vertrieb und Servicebereich einen guten Einblick in die Bedeutung des französischen Marktes. Außerdem wurde die Möglichkeit von Auslandeinsätzen von Azubis und Student*innen in Frankreich aufgezeigt. Dabei wurden sie von einer Dualstudentin unterstützt, die mit großem Enthusiasmus ihre Eindrücke sehr charmant in Wort und Bild präsentierte und für einen Auslandsaufenthalt – in diesem Fall in Paris – warb. Es wurde deutlich, dass der Erwerb von Fremdsprachen, insbesondere Französisch, ein wichtiger Faktor für die berufliche Zukunft sein kann und in der Region einen Wettbewerbsvorteil darstellt. Miele leistet hier einen wichtigen Beitrag für die deutsch-französischen Beziehungen und engagiert sich für den Austausch von Praxiserfahrungen in der Ausbildung.

Die Schüler*innen konnten an diesem spannenden Tag einen ersten Einblick in den Berufsalltag eines Weltunternehmens gewinnen und Miele Kontakt zu Schüler*innen aufnehmen, die sich für die französische Sprache interessieren und sich als Praktikant*innen und später als Auszubildende oder für ein duales Studium bewerben möchten.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse WG 82 (Wirtschaftsgymnasium) besuchten aktuell eine Veranstaltung der VHS Reckenberg-EMS. Im Parlament des Stadtrates der Stadt Rheda-Wiedenbrück konnten sie den Youtubestar Mirko Drotschmann (MrWissen2go auf Youtube) in seiner Begeisterung für unsere demokratische Verfassung erleben. Sein Abriss zur Weimarer Verfassung und ihr Scheitern mit dem historischen Niedergang in Nationalsozialismus und Totalitarismus sollten uns eine Lehre sein. “Macht euch schlau, sonst überrollen euch Nationalisten und Neofaschisten erneut. Schützt den zweiten historischen Versuch unserer demokratischen Gesellschaft und unsere heutige Verfassung mit unseren Grundrechten.“ 70 Jahre besteht unser Grundgesetz in diesem Jahr.

Die Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule haben ihr Berufspraktikum erfolgreich absolviert um in das Berufsleben „hereinzuschnuppern“. Nachfolgend einige O-Töne der Schüler:

  • „Aus meinem betriebswirtschaftlichen Praktikum kann ich viel Positives mitnehmen. Im Allgemeinen hat mir das Praktikum gut gefallen, denn ich konnte jeden Tag einen Einblick in verschiedene Abteilungen gewinnen, wie zum Beispiel dem Einkauf, Verkauf, Buchhandlung, Onlineshop und auch im Laden der Firma Nüßing, wo mir der persönliche Kontakt zu den Menschen am besten gefiel.“
  • „Mein Praktikum hat in mir sehr großes Interesse an einem kaufmännischen Beruf geweckt.“
  • „Die im Unternehmen erworbenen Kenntnisse kann ich gut in meiner späteren Berufswahl einfließen lassen, da ich durch das Praktikum festgestellt habe, dass mir die Arbeit viel Freude bereitet hat.“
  • „Ich finde, die Höhere Handelsschule am Ems-Berufskolleg hat mich sehr gut auf dieses kaufmännische Praktikum vorbereitet. Viele Begriffe, Zusammenhänge und Arbeitsprozesse haben wir im Unterricht schon kennengelernt.“
  • „Das Praktikum war sehr hilfreich für mich, da ich somit nochmals einen Einblick in die Arbeitswelt erhalten habe.“

Der Bildungsgang Industriekaufleute am Ems-Berufskolleg wird ab dem Ausbildungsjahr 2019/2020 Laptopklassen für angehende Industriekaufleute einrichten. „Wir sehen in der sinnvollen Einbindung digitaler Medien in den Unterricht vielfältige Chancen zur Vermittlung von beruflichen Kompetenzen und des individuellen Lernens“, betont Bildungsgangleiterin Tanja Bans. Der Einsatz digitaler Lernmaterialien und Lernplattformen eröffne ebenso neue Möglichkeiten der Kommunikation und Zusammenarbeit der Berufsschüler untereinander sowie mit den Lehrenden.

Die Klassenräume am Ems-Berufskolleg werden im Laufe des Jahres 2019 mit WLAN-Zugängen und geeigneter Präsentationstechnik ausgestattet, sodass die zukünftigen Auszubildenden mit ihren eigenen digitalen Endgeräten (Prinzip BYOD: „Bring your own device“) zeitgemäß im Unterricht arbeiten können.

Ausbildungsbetriebe melden ihre Auszubildenden zur Industriekauffrau/Industriekaufmann am Ems-Berufskolleg wie gewohnt über das Internetportal schüler online (http://www.schueleranmeldung.de) an. Neben den bisherigen Wahlmöglichkeiten des Blockunterrichts für Industriekaufleute (IB) und der Teilzeitform (IN) wird nun auch die Option „IL“ für die Laptopklassen im Berufsschulunterricht angeboten.

Kontakt

Ems-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung
Am Sandberg 21 | 33378 Rheda-Wiedenbrück

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