„Das Auslandspraktikum hat sich gelohnt und war auf jeden Fall eine Bereicherung.“ Das Fazit der sieben Schülerinnen bzw. Auszubildenden fällt eindeutig positiv aus: „Wir waren auf uns selbst gestellt und mussten ohne Familie und Freunde klarkommen.“ Sechs Schüler und Schülerinnen aus dem Wirtschaftsgymnasium des Ems-Berufskollegs sowie ein angehender Industriekaufmann erhielten jetzt für die erworbenen Qualifikationen und Erfahrungen den »Europass Mobilität«, der ihnen ein vierwöchiges Praktikum in einem europäischen Wirtschaftsunternehmen bescheinigt. Er ist ein Pluspunkt für Lebenslauf und Bewerbung. „Ich konnte in einem großen Unternehmen die internationalen Zusammenhänge kennenlernen“, erzählt Hendrik Mühlenkord aus der Klasse 12 des Wirtschaftsgymnasiums, der bei der Firma Egger Holzwerkstoffe in Österreich tätig war. „Unter anderem habe ich Anträge für Umweltzertifizierungen bearbeitet, mit denen das in neun Ländern tätige Unternehmen sein Nachhaltigkeitskonzept darlegt.“ „Es ist schon eine Herausforderung, vier Wochen lang auf sich allein gestellt zu sein“, lautet das Fazit von Alina Burhenne (ebenfalls Klasse 12). „Auf jeden Fall kann ich das Praktikum weiterempfehlen“, meint die Gymnasiastin, die in Amiens/Frankreich die international tätige DAW-Gruppe (Farben und Lacke) kennengelernt hat. Natalia Szczepanska konnte aufgrund ihrer Zweisprachigkeit (Deutsch/Polnisch) an ihrem polnischen Praktikumsort Bunzlau/Boleslawiec an Kundengesprächen teilnehmen und Einblicke in den Vertrieb von Auto-Ölen gewinnen.

„Erasmus plus“ heißt das Programm, mit dem die Europäische Union die Mobilität junger Europäer fördern will. Die Förderung beinhaltet einen länderabhängigen Pauschalbetrag zwischen 900 und 1300 Euro für Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung. Ziel ist es, dass die Absolventen ihre internationalen und sprachlichen Kompetenzen verbessern und dass sie Auslandserfahrungen mit beruflicher Praxis erwerben. Doch die jungen Erwachsenen erweitern nicht nur ihr berufliches Fachwissen, sondern schauen in ihrem Gastland auch in der Freizeit über den ostwestfälischen „Tellerrand“ hinaus. Alle Praktikanten bearbeiten während der Zeit in den ausländischen Unternehmen Lernaufgaben, die zwischen den Betrieben und dem Berufskolleg abgestimmt sind. Nach Beendigung des Auslandsaufenthaltes erstellen sie einen Praktikumsbericht sowie eine Präsentation und informieren ihre Mitschüler. Arndt Richter und Markus Hölscher, Projektkoordinatoren am Ems-Berufskolleg, haben die Praktikanten betreut: „Unsere Schüler haben hohen Einsatz gezeigt“, so ihr positives Fazit, „wir befürworten es sehr, wenn Schüler und Auszubildende des Ems-Berufskollegs diese Chance nutzen.“

Sieben Klassen der Höheren Handelsschule am Ems-Berufskolleg erhielten jetzt ihre Abschlusszeugnisse und erwarben damit den schulischen Teil der Fachhochschulreife. Dieser Anlass wurde in einer Feierstunde in der Aula der Schule gewürdigt. Die stellvertretende Schulleiterin Stefanie Ebbesmeier gratulierte allen Absolventen mit den besten Wünschen für den weiteren Lebensweg. Sie stellte den Song „Achterbahn“ von Clueso in den Mittelpunkt ihrer Rede; bei den im Song genannten Erwartungen könne einem jungen Menschen schon schwindlig werden: „nach Plan leben“, „flexibel bleiben“, „Kompetenzen haben“. Auf jeden Fall hätten alle Schüler bewiesen, dass sie kompetent und belastbar seien und die „Achterbahn“ der Schulausbildung schwindelfrei bewältigt hätten. Bildungsgangleiter (und Sportlehrer) Jens Stapke knüpfte in seiner Rede an die Fähigkeiten Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit an. Diese benötige man, um verschiedenste Auseinandersetzungen im Leben bewältigen zu können – mit Mitschülern, Eltern oder Lehrern. Wer im Leben Erfolge in Ausbildung oder Studium erreichen wolle, müsse die Komfortzone verlassen. Der jetzt erreichte Abschluss sei ein Erfolgserlebnis, auf dem man aufbauen könne, um sich der nächsten Auseinandersetzung zu stellen. Dabei biete die Klimaaktivistin Greta Thunberg mit der „Fridays-for-Future“-Bewegung ein positives Beispiel;
„Wenn man auch nicht die Meinung von Greta Thunberg in allem teilen muss -irgendwie finde ich es doch wichtig, zur Schule zu gehen-, kann man ihre Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der Politik nicht hoch genug einschätzen“, so Stapke. Schülersprecher Fabian Knack appellierte daran, sich stets seine Ziele und Träume vor Augen zu halten, wenn jetzt „der wirkliche Ernst des Lebens“ anfange. Mit ihrem Gesang bereicherte Madeleine Sendker die feierliche Verabschiedung, die mit einem Umtrunk und persönlichen Gesprächen ausklang. Als Klassenbeste wurden ausgezeichnet: Thabea Adam, Celina Pfeiffer, Serena Ramone, Giuseppe Sanfilippo, Chioma Sommer, Zilha Bayrak, Amelie Daut, Mats Volmer, Dominik Wenninger.

Mit strahlenden Gesichtern nahmen die Schülerinnen und Schüler ihre Abschlusszeugnisse in Empfang. Für viele bedeutete dies nicht nur das Erreichen eines höheren Schulabschlusses wie der Fachoberschulreife, sondern es gab auch Qualifikationsvermerke zu verteilen, die es erlauben, weitere höhere Abschlüsse anzustreben. Der Großteil der Schülerinnen und Schüler startet aber nach den verdienten Sommerferien in eine Berufsausbildung. Für besondere Leistungen in den Bildungsgängen Internationale Klasse (IK 81) wurde Mouz Elouti und für die Berufsfachklasse Typ 2 (B282) Kornelia Chmara geehrt.
Alle Kolleginnen und Kollegen gratulieren zu den erfolgreichen Abschlüssen.

16 frisch gebackene Steuerfachangestellte aus dem Kreis Gütersloh wurden nun im Rahmen einer Feierstunde im Domhof offiziell verabschiedet. Eine dreijährige anspruchsvolle Ausbildung liegt hinter den jungen Frauen und Männern, die in dieser Zeit neben dem theoretischen Stoff auch an persönlichen und unternehmerischen Kompetenzen gewonnen haben. Das betonte der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Steuerberater Harald Hußmann in seiner Ansprache. Er dankte seinen Kollegen, dass sie die ausgebildet haben und betonte, dass gerade junge Kräfte wichtig in den Kanzleien seien, weil sie oftmals ein enormes Wissen im Bereich der Digitalisierung mitbringen würden. „Sie haben einen Beruf erlernt, der uns stets fordert. Bleiben Sie am Ball, bilden Sie sich weiter, dann wird Ihnen das gerade frisch erworbene Fundament auch nicht zusammenbrechen“, gab er den Verabschiedeten mit auf den Weg. Abteilungsleiterin des Bildungsganges der Steuerfachangestellten am Reckenberg-Berufskolleg, Maria Keuter, überbrachte die Glückwünsche der Berufsschule als dualer Ausbildungspartner und bedankte sich bei ihren ehemaligen Schülern für eine gute Zeit. Auch Sie betonte, dass ein sehr gutes Grundwissen nun vorhanden sei. Jetzt sei jeder selber gefragt, was er daraus mache.

Der Präsident der Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe, Volker Kaiser, meinte, es sei eine hochwertige Qualifikation, mit der die Steuerfachangestellten nun nach draußen gehen würden. Trotz immer stärker werdender Digitalisierung im Steuerwesen, würden gerade in einer Steuerkanzlei immer die qualifizierten Mitarbeiter im Mittelpunkt stehen, die auf die persönlichen Bedürfnisse und Fragen der Mandanten eingehen. „Das kann kein Computerprogramm ersetzen“, meinte er. Im Schnitt würden 700 Steuerfachangestellte pro Jahr in OWL ausgebildet. Die Zahl sei sehr konstant, trotz es demografischen Wandels. Kaiser erklärte, dass die Kammer in den Schulen für den Beruf werbe und an vielen Stellen darauf aufmerksam machen würde.

Verabschiedet wurden Serap Aksur, Anna-Lena Balk, Martine Brechmann, Laura Dahlkemper, Lara Hartmann, Valerie Kappel, Julia Kemmereit, Jana Schramme, Luisa Grochtmann, Stefanie Kappel, Jana Vosskord, Lucas Westerbarkei, Ricarda Gresselmeier, Erika Hohl, Lisa Michelle Kochtokrax, Ilja Kosjakin.

Die Mittelstufenklassen GH71 und GH72v des Bildungsgangs Groß- und Außen-handel besuchten im Rahmen eines Praxistransfers das Logistikzentrum der Firma Max Lüning GmbH & Co. KG in Benteler. Die Schülerinnen und Schüler erkunde-ten das Logistikzentrum in zwei Touren. Die GH71 wurde zusammen mit ihrer GHP-Fachlehrerin Frau Gerwing von dem Personalreferenten Herrn Richter und die GH72v zusammen mit ihrem GHP-Fachlehrer Herrn Wörmann von dem stellvertre-tenden Logistikleiter Herrn Matlachowsky durch die unterschiedlichen Läger und die vielfältigen Logistikbereiche geführt.
Die Tour startete dort, wo auch die Ware als erstes ankommt – im Wareneingang. Dort werden jährlich ca. 65.000 Wareneingänge erfasst und gebucht. Diese werden dann mit den 133 verschiedenen Flurförderfahrzeugen zu den jeweiligen Lager-plätzen befördert. Aufgrund der verschiedenen Sortimentsbereiche bietet das Lo-gistikzentrum unterschiedliche Lagerräume. Zunächst ging es in die Kühlläger für Molkereiprodukte, für Fleisch und für Obst und Gemüse. Da diese Produkte schnell verderblich sind, werden sie hier auf die passende Temperatur heruntergekühlt. Weitere Highlights waren der Tabakboden, wo die Ware aufgrund ihres hohen Werts von 3 Millionen Euro besonders sicher gelagert und kommissioniert wird, und das Tiefkühllager mit eiskalten minus 27 Grad Celsius.
Jährlich werden 408.000 Aufträge bearbeitet. Dies entspricht ca. 14.000 LKW-Touren im Jahr und 56 LKW-Touren am Tag, welche mit dem eigenen Fuhrpark zu-verlässig an die Kunden geliefert werden. Zu den Kunden von Lüning zählen die eigenen Elli-Märkte, die sb Center, die E-Center Märkte und die selbstständigen Einzelhändler und Tankstellen.
Die Schülerinnen und Schüler konnten während der Führung die schulisch erlern-ten Inhalte, wie beispielsweise das Fifo-Prinzip, die chaotische Lagerhaltung und die Pick-by-Voice-Kommissionierung, in ihrer praktischen Anwendung wiederent-decken und fachliche Fragen an die zwei sachkundigen Mitarbeiter der Max Lüning GmbH & Co. KG stellen.

Laura Brusciano (GH72v), Melina Dolge (GH72v)

Für die meisten Jugendlichen steht zwischen dem 17. und 18. Lebensjahr der Erwerb des Führerscheins an erster Stelle, und natürlich möchte man dann auch möglichst bald die eigenen Fähigkeiten am Steuer unter Beweis stellen. Dem Drang vieler junger Menschen nach eigener Mobilität sollte der „Verkehrserziehungstag“ am Ems-Berufskolleg entgegenkommen und altersgerechte Hinweise und Hilfestellungen für die verantwortungsbewusste Teilnahme am Straßenverkehr bieten. Denn gerade junge Fahrer sind nach wie vor überproportional stark an Unfällen beteiligt, trotz der jährlich sinkenden Zahl an Schwerverletzten und Getöteten. Für die Unterstufenklassen der Höheren Handelsschule und des Wirtschaftsgymnasiums hatten Peter Hartmann und Marco Stolte als verantwortliche Lehrer insgesamt sieben Stationen vorgesehen, die mit Unterstützung der Verkehrswacht des Kreises Gütersloh realisiert wurden. Der Verkehrsinformationsbus bot allgemein Wissenswertes zum Thema Verkehr und Unfälle; an den weiteren Stationen des Lehrgangs waren die Schüler selber in Aktion: sei es im Überschlagsimulator, bei dem das auf dem Dach liegende Auto verlassen werden musste, oder auf dem Sitz des Gurtschlittens, mit dem ein Aufprall mit zehn Stundenkilometern vermittelt wurde. Eine „Rauschbrille“ machte anschaulich klar, wie das Fahr- und Reaktionsverhalten unter Alkoholeinfluss beeinträchtigt wird; ein Reaktionstester und ein Motorradsimulator ließen das Zusammenspiel von Geschwindigkeit und Reaktionszeit deutlich werden. Fazit: Eine durchweg gelungene Veranstaltung, die ohne den pädagogischen Zeigefinger auskam, sondern durch Praxisbezug das Verantwortungsbewusstsein gefördert hat.

Die Klasse HH86 ist am 28.06.2019 mit ihren Lehrerinnen Frau Brüseke und Frau Gerwing nach Harsewinkel gefahren, um das Claas Werk zu besichtigen. Gegen 8:30 Uhr sind wir mit dem Bus am Werk angekommen und hatten die Möglichkeit, uns im Claas-Museum umzuschauen, dort sah man die neusten und erfolgreichsten Landwirtschaftsmaschinen, die derzeit produziert werden.

Nach der kurzen Besichtigung des Museums bekamen wir eine Präsentation vorgetragen, in der die Geschichte und Firmenphilosophie von Claas vorgetragen wurde. Als Claas im Jahre 1913 von August Claas gegründet wurde, kam der erste Erfolg und das erste Patent mit dem Claas Knoterhaken. Danach feierte das Unternehmen immer mehr Erfolge und beanspruchte immer mehr Patente. Heute verfügt die Firma Class über circa 6000 Patente.

Bevor wir in die Produktion gegangen sind, bekamen wir alle einen Kopfhörer, damit wir unseren Besucherführer besser verstehen konnten. Er führte uns zu den ersten Maschinen und den Anfängen der Firma Claas. Danach gingen wir in die Produktion und haben uns die einzelnen Werkstätten in Gruppenfertigung angesehen. Angefangen bei Stanzung und Formung von Blechen über die vollautomatische Grundierung und Lackierung bis hin zum schrittweisen Zusammenbau eines Mähdreschers konnte alles genauestens verfolgt werden. Durch die Größe des Werkes werden den Mitarbeitern Fahrräder zur Verfügung gestellt, um Zeit auf ihren Wegen zu sparen.

Da Landwirtschaftsmaschinen nicht mehr größer und breiter werden dürfen, setzt Claas immer mehr auf moderne Technik und schlauere Maschinen. Dadurch kann z. B. der neue „Jaguar“ mit der gleichen Größe wie der alte „Jaguar“ das Doppelte an Ernte pro Stunde einfahren. Außerdem wurde uns die Lehrwerkstadt, in welcher die Auszubildenden technischen Berufe erlernen, gezeigt.

Nach der Führung durch das Werk bekamen wir eine Präsentation über Einstiegsmöglichkeiten bei Claas. Es wurden uns kaufmännische Ausbildungsberufe vorgestellt und erläutert, wie das Bewerbungsverfahren abläuft.

Um 11:15 Uhr ging die Besichtigung zu Ende und wir fuhren mit dem Bus wieder zur Schule. Insgesamt konnten wir durch diesen Ausflug die in der Schule erlernte Theorie über den Produktionsprozess anschaulich in der Praxis wahrnehmen und haben viele positive Eindrücke sammeln können.

Leonard Rütering, Kevin Westerfeldhaus (HH86)

Wir sind sehr stolz darauf, dass die Schülerin Johanna Mohr aus der Klasse WG 81 im Rahmen der Chinesisch-AG das international anerkannte Sprachzertifikat für Chinesisch HSK 1 mit voller Punktzahl erreicht hat! Herzlichen Glückwünsch!

Nach erfolgreicher Ausbildung und Abschlussprüfung erhielten jetzt 40 Tiermedizinische Fachangestellte am Ems-Berufskolleg ihr Berufsschulzeugnis sowie den Fachangestelltenbrief; sechs Prüflinge schlossen die Ausbildung als Verkürzer bereits nach zwei Jahren ab; außerdem gab es zwei externe Absolventen. Schulleiter Dieter Freyer sprach allen Absolventinnen seine Glückwünsche aus. Die beiden besten Prüfungsergebnisse wurden durch die Tierärztekammer Westfalen-Lippe ausgezeichnet: Vera Höbrink erreichte 87,7 Prozent im Gesamtergebnis und Eva Krumme (Verkürzerin) 89,35 Prozent. In den 40 praktischen Prüfungen gab es 10-mal die Note „sehr gut“; die beste praktische Prüfung absolvierte Marie-Christin Straube (Verkürzerin) mit 98,2 Prozent. Die besten Schulzeugnisse wurden durch das Ems-Berufskolleg ausgezeichnet: Gesamtbeste wurde Milena Busse (Verkürzerin) mit einer Durchschnittsnote von 1,1. Prämiert wurden weiterhin die Zeugnisse von Vera Höbrink (Klasse TF 61, Durchschnittsnote 1,6) und Sophia Maria Oppermann (Klasse TF 62, Durchschnittsnote 1,5). Etwa 70 Prozent der Prüflinge bleiben im Beruf, die Übrigen beginnen ein Studium oder wechseln in einen anderen Beruf.

„Die Schule ist zwar ein prägender Teil des Sonnensystems Ihres Lebens, aber eben nicht die Sonne selbst. Neues nimmt seinen Platz ein, tritt in Ihr Universum.“ Mit diesem Vergleich der Schule mit dem System der Planeten verabschiedete Klassenlehrerin Hiltrud Stork die 18 Abiturientinnen und Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums am Ems-Berufskolleg. Im Rahmen der feierlichen Zeugnisübergabe ließen die Absolventen und ihre Lehrer die vergangenen drei Jahre noch einmal Revue passieren. „Sie sind für mich durch Ihre Einzigartigkeit vergleichbar mit dem Jupiter“, resümierte die Klassenlehrerin, „wir Lehrer waren eher in der Rolle des Mars; dem Kriegsgott ähnlich kämpften wir gegen die Monster der Ablenkung, das Handy, die Gespräche, das Essen während des Unterrichts.“ Mit Humor und Selbstironie blickten die Abiturienten auf ihre Schulzeit zurück und erinnerten an ihr „manchmal gleitendes Besuchssystem“ des Unterrichts, das zur Arbeit im „Homeoffice“ genutzt wurde. Schulleiter Dieter Freyer schloss seiner Gratulation den Dank an die Lehrer und Eltern an und wünschte für die Zukunft Erfolg, Zufriedenheit und Gelassenheit. „Ihr habt euch als Klasse zusammengerauft und viele Schwierigkeiten gemeinsam bewältigt“, stellte Bildungsgangleiter Arndt Richter fest. „Vor drei Jahren seid ihr von zehn verschiedenen Schulen gekommen, euer Wirtschaftsabitur wissen viele Betriebe in der Region zu schätzen. Bei euren Zukunftsplänen ist es wichtig, dass ihr mit dem Herzen dabei seid, nur dann macht man eine Sache wirklich gut.“ Die Durchschnittsnote des Jahrgangs lag bei 2,8; besonders gewürdigt wurde das beste Zeugnis von Franziska Trostheide mit der Note 1,6. Dem feierlichen Rahmen der Zeugnisübergabe verliehen Uwe Stork am Saxophon und Antonius Nolte am Keyboard die musikalische Note, bevor der Abiball alle Beteiligten auf die Tanzfläche des Mix-Club in Oelde lockte. Das Abiturzeugnis erhielten: Philipp Ahrens, Robin Berenbrinker, Regina Berg, Duygu Demir, Lena Derr, Thimo Ellerbrächter, Ferris Fastabend, Esther Goldkuhle, Kate Lejeune, Markus Pagenkemper, Jonas Pollmeier, Josy Gonde Radzwill, Jennifer Raupach, Andre Richter, Alexander Schirmer, Michelle Sokolow, Robin Thome, Franziska Trostheide.

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