Am 20.02.2018 war der Bildungsgang „Lager“ zu Gast bei einem der größten Speditionsunternehmen Deutschlands. Besonders Fußballkennern ist die Firma Kühne und Nagel ein Begriff, da das Unternehmen als Sponsor für den Hamburger SV fungiert. Kühne und Nagel hat ca. 70000 Mitarbeiter weltweit und generiert einen Umsatz von ca. 20 Mrd. CHF im Jahr. Bei dem Besuch im Standort Bielefeld hatten wir das Glück, direkt von dem Leiter des Personals, Herrn Christian Plattner, einen 2,5-stündigen Einblick in den Lagerort und die Ausbildung des Unternehmens zu erhalten.

Dabei standen besonders die technologische Entwicklung des Unternehmens und deren Auswirkungen auf die Ausbildung im Fokus. Hierbei konnten auch neue Ideen für den Lehrplan gewonnen werden. Zudem wurde auch der Umgang mit multikulturellen Arbeitskräften in einer globalisierten Welt diskutiert. Eine Frage war in diesem Zusammenhang zum Beispiel, wie Arbeitskräften trotz Defiziten in der deutschen Sprache eine Ausbildung im Bereich Lagerlogistik ermöglicht werden kann. Dabei kamen Lehrkräfte und Ausbilder übereinstimmend zu dem Schluss, dass dies nur durch die gemeinsame Förderung in Schule und Betrieb lösbar ist.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass der Bildungsgang Lagerlogistik einen informativen und praxisorientierten Nachmittag bei dem Unternehmen Kühne und Nagel erfahren durfte!

Die klassische „tragische Komödie“ von Dürrenmatt steht im Lehrplan für die Höhere Berufsfachschule, deshalb hieß es für alle Klassen auf nach Essen ins Grillo-Theater.

Kann man Gerechtigkeit für eine Milliarde erkaufen?

Hier einige O-Töne aus Schülersicht zur besuchten Aufführung:
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So dramatisch, wie der Titel klingt, war es jedoch nicht. Mit ihrem Fachlehrer Herrn Rohner besuchte die IN63v im Rahmen des GP-Unterrichts mit dem fachlichen Schwerpunkt „Personalprozesse planen, steuern und kontrollieren“ das Arbeitsgericht in Bielefeld. Drei spannende Verhandlungen verdeutlichten, dass auch die Justiz nicht immer Gerechtigkeit herbeiführen kann. Viel wichtiger ist die Vermittlung zwischen den Parteien und die Beilegung des Rechtsstreits durch gütliche Vereinbarungen, so dass die Arbeitsbeziehungen nicht weiter gestört werden und ein Schlussstrich gezogen werden kann.

Während der Verhandlungen wurden unterrichtsrelevante Inhalte aufgegriffen. Arbeitszeugnisse, Entgeltfortzahlungen oder personenbedingte Kündigungen waren nur einige Themengebiete, die zu den Rechtsstreitigkeiten führten. So erlebten die Schülerinnen und Schüler praxisorientiert personalwirtschaftliche Themenfelder und empfanden den Tag als sinnvolle und mitreißende Ergänzung zum Unterrichtsalltag.

Im Dezember des letzten Jahres hatte die BM52 (Kaufleute für Büromanagement, Oberstufe) Gelegenheit mit ihren Fachlehrern Frau Franzsander und Herrn Rohner bei einer gemeinsamen Abschlussfahrt die Hansestadt Hamburg zu erkunden. Bei typischem „Hamburg-Wetter“, getreu nach dem Motto „Nirgendwo strahlt der Himmel so schön grau wie in Hamburch!“, begann der Tag nach der Ankunft mit einem ausgiebigen Mittagessen in einem Restaurant mit St. Pauli-Flair.

Auf der darauffolgenden Tagesordnung standen unter anderem ein gemeinsamer Abend beim Poetry Slam im Ernst-Deutsch-Theater, eine Führung durch den Norddeutschen Rundfunk N-JOY und eine Erkundungsreise beim Dialog im Dunkeln. Trotz völliger Dunkelheit wurde hier mit allen Sinnen und vor allem mit großen Vertrauen untereinander eine förmlich bunte Welt neu entdeckt.

Zwischen den gemeinsamen Aktivitäten hatte die Gruppe Gelegenheit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und z.B. auf dem etwas anderen Weihnachtsmarkt „Santa Pauli“ zu stöbern oder über die Landungsbrücken mit Blick auf die Elbphilharmonie zu schlendern.

Nach anderthalb Tagen musste bereits wieder die Heimreise angetreten werden und so endete die kurze, aber dennoch erlebnisreiche und interessante Klassenfahrt.

Der stellvertretende Klassenlehrer Herr Rohner, wünscht auf diesem Wege noch einmal alles Gute an die drei Auszubildenden, die ihre Ausbildung verkürzt haben und mittlerweile bereits erfolgreich im „normalen“ Berufsalltag angekommen sind.

Kreis Gütersloh (wl). Als Jana Crämer ihre letzten Worte auf der Bühne im Rheda-Wiedenbrücker Ems-Berufskolleg gesprochen hat, wischt sie sich die Tränen fort. Noch immer ist sie selber berührt von ihrer eigenen Geschichte. Sie leidet unter der Essstörung Binge-Eating, bei der die Betroffenen sich hemmungslosen Fressattacken hingeben und sich danach übergeben. Die junge Frau wog zeitweise 170 Kilogramm bei 1,68 Meter Körpergröße und war gefangen in ihrem unansehnlichen Körper, der durch die vielen gescheiterten Diäten faltig und schwabbelig geworden war, wie sie selbst sagte. Sie habe sich ihrem besten Freund David anvertraut und ihm ihr Tagebuch, in dem ihre geheimen Aufzeichnungen stünden, gegeben. Er habe ihr helfen können, indem er zugehört und sie ermutigt habe, ihre Geschichte der Welt zu erzählen, weil sie nicht alleine sei. Jana Crämer schrieb ihre lange Leidensgeschichte auf und veröffentlichte 2015 das Buch „Das Mädchen aus der 1. Reihe“. Im Rahmen einer Konzert-Lesung kam sie auf Wunsch der Lehrerin Astrid Uschmann ins Ems-Berufskolleg, um für das Thema Essstörung mit seinen unterschiedlichen Formen wie Magersucht, Bulimie oder Binge-Eating zu sensibilisieren. Batomae, alias David, schrieb den Song „Unvergleichlich“ für Jana – der Titelsong zu den Lesungen, mit denen sie derzeit gemeinsam durch weiterführende Schulen reisen und demnächst auch auf Tour gehen. Am 17. Mai sind sie in Köln und am 18. Mai in Dortmund. Die Schüler waren begeistert über die unglaublich ergreifenden, aber auch ungeschönten Worte der 35-Jährigen, die heute ein normales Gewicht hat, aber immer noch nicht geheilt ist. Hin und wieder habe sie noch Fressattacken, immer dann, wenn sie meine, nicht gut genug zu sein, erzählte sie. Die Gruppe „Batomae“ – das sind die drei Brüder Batomae als Bandleader, Janik und Florian – bereicherte die Lesung mit einigen Liedern. Die Schüler erlebten am frühen Morgen ein Konzert der Extraklasse. Batomae gelang es, die zunächst recht verhaltenen Schüler aus der Reserve zu locken. Am Ende gab es sogar noch ein Lichtermeer aus Handy-Taschenlampen. In ihrem Buch erzählt Jana ihre eigene Geschichte – und die ist knallhart. Sie wurde gemobbt, als hässliche, fette Schlampe beschimpft und hatte mit 18 Jahren noch keinen Freund. Nur Ben, der Sänger einer Popgruppe, beachtete sie. Da fühlte sie sich erstmals in ihrem Leben richtig gut. Sie stand bei seinen Konzerten immer in der ersten Reihe. Jana erzählte authentisch ihre Geschichte und warf dabei dem „Batomae“-Sänger schmachtende Blicke zu, dass der Zuschauer dachte, er befinde sich an dem Ort des Geschehens, wo sie den Sänger Ben kennenlernte.
aus: „Die Glocke“, 08.03.2018

Im Rahmen des Oberstufenunterrichts des Einzelhandels findet einmal im Jahr eine Informationsveranstaltung der Bundesagentur für Arbeit Gütersloh statt.

„Die besten Einstellungschancen ergeben sich aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus. Beschäftigte Kräfte gelten als marktgerecht, qualifiziert und motiviert.“

„Was aber, wenn ich meine Ausbildung beende und der Betrieb mich nicht übernehmen kann? Dann habe ich nicht nur eine Lücke in meinem Lebenslauf, dann habe ich auch ein finanzielles Problem.“

Diese Fragen beschäftigen die Schüler aus der Oberstufenklasse EH51.

Den Schülern wird der Ablauf und die Fristen für die Arbeitssuchendmeldung erläutert. Außerdem bekommen die Schüler hilfreiche Hinweise zu Zuschüssen zu Bewerbungen oder Weiterbildungen. Am Ende zeigen die Mitarbeiterinnen der Jobbörse den Aufbau und die Bedienung ihrer Homepage

Doktor Faust (ver-)zweifelt, hat er doch Zeit seines Lebens nach Wissen und Weisheit gestrebt und studiert, aber trotz alledem nicht das Gefühl, wirklich etwas erreicht zu haben, oder gar zu wissen, worauf es im Leben ankommt, was „die Welt im Innersten zusammenhält“. Er verflucht Vernunft und Wissenschaft und ist mehr als bereit, den großen Worten wilde Taten folgen zu lassen. Doch da kreuzt der teuflisch anziehende Mephistopheles seinen Weg. Faust wird verzaubert und vergnügt, verjüngt und verliebt, aber keineswegs seelenruhiger und verstrickt so auch noch manch andere/n in seinem Umfeld in dieses zerstörerische, unglückselige Spiel.

Die Schülerinnen und Schüler der WG 52 konnten diesem kämpferischen Treiben auf der Gütersloher Bühne gespannt zusehen. Regisseur Nikolaus Habjan hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Goethes zeitloses Meisterwerk mit den Mitteln des Puppentheaters für ein junges Publikum auf die Bühne zu bringen. Wir sagen vollends gelungen – Daumen hoch.

Im Rahmen einer Betriebserkundung hatte die IN64 (Mittelstufe Industrie) gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Herrn Rohner die Möglichkeit die Tönnies Holding GmbH & Co. KG zu besichtigen. Nach einer humorvollen und spannenden Unternehmenspräsentation führte Herr Poker durch die Produktion und Schlachterei des Betriebes. Aber natürlich nicht bevor hygienische Sicherheitsmaßnahmen getroffen wurden (siehe Foto). Bei der Erkundung konnten umfangreiche Einblicke in die Arbeit eines modernen Lebensmittelherstellers gewonnen werden. Abgerundet wurde das Programm durch ein gemeinsames Mittagessen. Ein herzliches Dankeschön geht ebenfalls an Frau Stronz (Tönnies Human Resources) für die Organisation des Tages.

Auch in diesem Schulhalbjahr 2017/2018 haben wieder Interessierte der Höheren Handelsschule erfolgreich am Tastschreibkurs teilgenommen. Der Kursleiter Markus Rohner gratuliert den 13 Schülerinnen und Schülern recht herzlich zur erfolgreichen Teilnahme und freut sich über die überwiegend sehr guten Leistungen. Daniel Brunnert aus der HH67 erreichte mit 161 Anschläge pro Minute und null Fehlern die Bestleistung des Kurses.
Im ersten Halbjahr eines Schuljahres wird den Schülern der Höheren Handelsschule dieser Kurs kostenlos als freiwillige Möglichkeit zur Aufbesserung der eigenen Fähigkeiten angeboten. Interessierte sind auch im nächsten Schuljahr wieder herzlich Willkommen.

Das erste Halbjahr der Qualifizierungsphase ist fast geschafft. Die Mittelstufenklasse des Wirtschaftsgymnasiums unter Leitung von Herrn Richter nimmt zusätzlich bereits jetzt an zahlreichen Aktivitäten teil, um den Übergang vom Abitur in das Studium oder die Ausbildung zu erleichtern. So finden Projekte wie z.B. Umgangsformen im Berufsleben, Betriebsbesichtigungen und Wirtschaftsplanspiele in Kooperation mit kompetenten Partnern statt. Kurz vor Halbjahresende besuchen die Schülerinnen und Schüler noch zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Stork ein Bewerbungstraining bei der AOK in Rheda-Wiedenbrück und den Infotag der Universität Paderborn.

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