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Rund zwei Milliarden Handys bzw. Smartphones gibt es weltweit, etwa 40 Millionen in Deutschland. Die Nutzungsdauer liegt durchschnittlich nur bei 18 Monaten – und da beginnt das Problem: Es entstehen Massen von Elektroschrott. Dass die Produktion und Entsorgung von Handys mit vielen sozialen und ökologischen Problemen verbunden sind, hat die Klasse HH64 der Höheren Handelsschule am Ems-Berufskolleg thematisiert und die Ergebnisse bei der „Klimawoche“ an der Fachhochschule Bielefeld präsentiert. Fachlehrer Dirk Deleré hat die Schüler für dieses Thema – unter dem Motto „Ems-BK goes green“- sensibilisiert. „Bei den Recherchen zum Thema haben wir viel Neues erfahren“, berichtet Schülerin Finja Barking: „In asiatischen oder afrikanischen Ländern erfolgt das Recycling unter sehr schlechten Bedingungen. Ohne Schutzvorrichtung werden Handys und andere Elektrogeräte demontiert; einzelne Metalle werden chemisch oder per Verbrennung aus den Geräten gelöst. Auch Elektroschrott-Importe aus den Industrieländern führen zu großen Problemen.“ Deutschland ist dabei mit einer Menge von 21,7 Kilogramm Elektroschrott „Spitzenreiter“ in Europa. Am Ems-Berufskolleg haben die Schüler der Klasse HH64 ihr Projekt in den einzelnen Klassen vorgestellt und alte Handys eingesammelt. Pro Handy wurde jeweils ein Euro für ein Umweltschutzprojekt des BUND gespendet. Neben dem Ems-Berufskolleg waren bei der „Klimawoche Bielefeld“ rund 25 Schulen sowie weitere Aussteller aus Ostwestfalen-Lippe mit Projekten zum Klima- und Naturschutz vertreten. „Für uns war es auch eine besondere Erfahrung, dass wir unsere Ergebnisse vor fremden Schülern, Lehrern und sogar Uni-Dozenten halten konnten“, lautete das positive Fazit von Schülerin Jessica Stüker.

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Ems-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung
Am Sandberg 21 | 33378 Rheda-Wiedenbrück

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