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Für die meisten Jugendlichen steht zwischen dem 17. und 18. Lebensjahr der Erwerb des Führerscheins an erster Stelle, und natürlich möchte man dann auch möglichst bald die eigenen Fähigkeiten am Steuer unter Beweis stellen. Dem Drang vieler junger Menschen nach eigener Mobilität sollte der „Verkehrserziehungstag“ am Ems-Berufskolleg entgegenkommen und altersgerechte Hinweise und Hilfestellungen für die verantwortungsbewusste Teilnahme am Straßenverkehr bieten. Denn gerade junge Fahrer sind nach wie vor überproportional stark an Unfällen beteiligt, trotz der jährlich sinkenden Zahl an Schwerverletzten und Getöteten. Für die Unterstufenklassen der Höheren Handelsschule und des Wirtschaftsgymnasiums hatten Peter Hartmann und Marco Stolte als verantwortliche Lehrer insgesamt sieben Stationen vorgesehen, die mit Unterstützung der Polizei sowie der Verkehrswacht des Kreises Gütersloh realisiert wurden. Der Verkehrsinformationsbus bot allgemein Wissenswertes zum Thema Verkehr und Unfälle; die Polizei warb um die Teilnahme am Projekt „Be my Angel“. Die Idee dieses Projektes ist der „peer-Gedanke“, bei dem 16- bis 24-jährige „Schutzengel“ beiderlei Geschlechts emotional auf gleichaltrige Freunde und Bekannte einwirken, um insbesondere Fahrten unter Alkohol/Drogen, mit überhöhter Geschwindigkeit und ohne Gurt zu verhindern; gleichzeitig soll das eigene Verhalten überdacht werden mit dem Ziel, das Verantwortungsbewusstsein zu fördern. Der Anreiz zur Teilnahme erfolgt über Rabatte und Vergünstigungen gegen Vorlage eines »Schutzengelausweises« für jeden, der das Projekt unterstützt und sich als Schutzengel registriert hat. Auf ihrer Homepage weist die Verkehrswacht Gütersloh die deutlichen Erfolge dieses Projektes nach. An den weiteren Stationen des Lehrgangs waren die Schüler selber in Aktion: sei es im Überschlagsimulator, bei dem das auf dem Dach liegende Auto durch das Seitenfenster verlassen werden musste, oder auf dem Sitz des Gurtschlittens, mit dem ein Aufprall mit zehn Stundenkilometern vermittelt wurde. Eine „Rauschbrille“ machte anschaulich klar, wie das Fahr- und Reaktionsverhalten unter Alkoholeinfluss beeinträchtigt wird; ein Reaktionstester und ein Motorradsimulator ließen das Zusammenspiel von Geschwindigkeit und Reaktionszeit deutlich werden. Fazit: Eine durchweg gelungene Veranstaltung, die ohne den pädagogischen Zeigefinger auskam, sondern durch Praxisbezug das Verantwortungsbewusstsein gefördert hat.

Kontakt

Ems-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung
Am Sandberg 21 | 33378 Rheda-Wiedenbrück

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