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Am 30. November machten sich 21 Auszubildende der Klassen GH 51 und GH 52 V sowie die Lehrer Herr Wörmann und Frau Gerwing auf den Weg in die Hansestadt Hamburg. In den frühen Morgenstunden trafen sich die Klassen am Bahnsteig in Rheda-Wiedenbrück. Mit dem Zug ging es über Bielefeld und Hannover nach Hamburg. Etwas müde, aber dennoch mit sichtlich viel Spaß kamen die Klassen im Hauptbahnhof an.
Nachdem die Taschen und Koffer in den Schließfächern verstaut waren, hatten alle bis zum Mittag Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Die einen nutzten die Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, die anderen machten sich mit der Stadt vertraut, ehe sich alle am Mittag trafen, um die Jugendherberge am Stintfang zu beziehen. Die Jugendherberge liegt oberhalb der Landungsbrücken mit einem schönen Blick über den Hamburger Hafen, zu Fuß lassen sich viele Sehenswürdigkeiten erreichen.
Nachdem die Zimmer verteilt und bezogen waren, ging es geschlossen in Richtung Speicherstadt, wo das Hamburger Dungeon auf die Azubis wartete. Das Dungeon erzählt die dunkle Geschichte Hamburgs und versetzt seine Besucher das ein oder andere Mal in Angst und Schrecken. Mehrere Schauspieler sorgten für eine einzigartige Atmosphäre und spielten ihre Rollen mit viel Witz und Hamburger Akzent. Auch die Besucher durften am Schauspiel teilhaben. Nach dem Besuch im Dungeon ging es vorerst zurück in die Jugendherberge, um sich für den Abend fertig und schick zu machen.
Am Abend ging es mit der ganzen Gruppe ins Restaurant „Schweinske“ am Ende der Reeperbahn. Dort wurde gemütlich gegessen und getrunken, ehe die Reeperbahn mit dem skurrilen Weihnachtsmarkt „Santa Pauli“ besucht wurde. Dort endete der erste Abend, zusammen in einer Bar wurden Cocktails getrunken, bis schließlich in kleinen Gruppen weitergezogen wurde.
Sichtlich müde begann der nächste Morgen mit einem Frühstücksbuffet in der Jugendherberge. Gestärkt wurden die Zimmer aufgeräumt und die Unterkunft Richtung Hauptbahnhof verlassen, um die Taschen und Koffer einzuschließen. Danach blieb noch etwas Zeit für Shopping oder einen Bummel über den Weihnachtsmarkt. Am frühen Nachmittag trafen sich die Gruppen in der Hafencity, um eine Busrundfahrt durch die Containerterminals anzutreten.
Mit dem Bus der Firma Jasper ging es von der Hafencity entlang der Elbphilharmonie in Richtung Containerterminals Altenwerder und Burchardkai. Die spannende Führung stand ganz im Zeichen „Auge in Auge mit den Riesen“, denn man ist den mächtigen Containerschiffen zum Greifen nahe gekommen. Der erste Höhepunkt der Fahrt war der Besuch des Terminals Altenwerder. Das Terminal in Altenwerder ist seit wenigen Jahren voll automatisiert, d. h. lediglich die Containerbrücken werden von Menschenhand bedient, die abgestellten Container werden von sogenannten Automated Guided Vehicles (AGV) abgeholt und vor ihre Lagerblock gefahren. Die Container werden dann von den Double Rail Mounted Gantry Cranes (DRMG) auf den vorgesehenen Platz gefahren. Ein weltweit standardisierter Seecontainer ist eine Twenty Foot Equivalent Unit, ein sogenannter TEU. Das größte Containerschiff der Welt, die OOCL Hong Kong, kann mit seinen knapp 400 Metern Länge und 58,8 Metern Breite und nur 16 Metern Tiefe bis zu 21.400 TEU befördern. Nach dem Besuch im Hafen Altenwerder machte der Bus eine Pause im Hafenquartier „Duckdalben“, einem kleinen gemütlichen Unterschlupf für ausländische Schiffsarbeiter, die hier ihren Aufenthalt in Hamburg ein wenig interessanter gestalten können.
Anschließend fuhr der Bus in Richtung Burchardkai, dem größten Terminal des Hamburger Hafens. Hier konnte bestaunt werden, wie eines der riesigen Schiffe abgeladen und die Container von den riesigen Van Carriern abgeholt und zum Lagerplatz gefahren wurden. Dabei fährt der Van Carrier über den Container und greift diesen mit Hilfe seiner Spreader. Spreader sind kleine Haken, welche sich an den vier Ecken im Container einklemmen.
Nach der Tour konnten die Klassen in der Nähe des Bahnhofes aussteigen, um das Gepäck abzuholen und sich auf die Heimreise zu begeben. Damit endete eine sehr interessante und spannende Klassenfahrt in Hamburg, welche die Klassengemeinschaft noch einmal stärken konnte.

Sebastian Schulz, GH 51

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