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Wie entstehen Verkehrsunfälle? Was sind Ablenkungsgründe im Verkehr? Welche Verkehrsteilnehmer verursachen die meisten Unfälle? Wie verhalte ich mich verkehrssicher? Diese Fragen wollten die Schülerinnen und Schüler der GH 61 und GH 72 V des Bildungsgangs Groß- und Außenhandel praktisch klären. An einem kühlen Novemberdonnerstag haben die Schüler mit 17 eigenen PKW an einem fünfstündigen Fahrsicherheitstraining der Verkehrswacht Kreis Güterslohs teilgenommen. Dies geschah auf dem ehemaligen und weitläufigen Flugplatzgelände in Gütersloh. Organisiert wurde das Fahrsicherheitstraining für die Großhandelsklassen von der Bildungsgangverantwortlichen Frau Gerwing und begleitet von ihrem KS-Lehrer Herrn Wörmann. Der theoretische Teil wurde von dem fachkundigen und sehr netten Hauptkommissar Kwiotek vorgenommen.

Der Theorieteil bestand aus kurzen, bebilderten Vorträgen mit Zahlen, Daten und Fakten aus dem Kreisgebiet Gütersloh. Bei diesen extremen und sehr wirkungsvollen Unfallfotos wurde uns als Schülerinnen und Schülern vor Augen geführt, was ein kurzer Blick aufs Handy oder andere Ablenkungen binnen Sekundenbruchteilen anrichten können.

Der Praxisteil wurde von der Verkehrsfachberaterin Frau Coulthard durchgeführt. Zu Anfang durften die Schülerinnen und Schüler immer wieder mit unterschiedlichen Aufgaben durch einen Slalomparcours fahren. Hierbei ging es vor allem um schnelles Lenken und situationsgerechte Reaktionen. Diese Aufgabe wurde von fast allen Schülern in einem guten, zügigen Tempo sauber und ordentlich durchgeführt. Hin und wieder mussten jedoch einige Pylonen aufgrund von Übermut und der Selbstüberschätzung dran glauben.

Der Höhepunkt des Fahrsicherheitstrainings war für alle das Üben der Vollbremsung mit verschiedenen Geschwindigkeiten. Auf Kommando von Frau Coulthard ging es los. Ab den zwei aufgestellten Pylonen, die eine Tormarkierung darstellten, musste abrupt gebremst werden. Dies geschah drei Mal auf trockener Fahrbahn mit Geschwindigkeiten von 30 km/h, 50 km/h und 70 km/h. Danach durften die Schülerinnen und Schüler sich erneut aufreihen und erneut drei Mal losfahren. Diesmal jedoch auf einer nassen Fahrbahn, die Glatteis simulieren sollte. Dies geschah diesmal mit Geschwindigkeiten von 30 km/h, 50 km/h und 60 km/h. Bei dieser Übung konnten die Fahrerinnen und Fahrer ein Gespür dafür bekommen, wie das eigene Auto in einer solchen Situation reagiert.

Zum Ende gab es eine abschließende Reflexionsrunde. In dieser besprachen alle gemeinsam, wie das Training empfunden wurde. Herr Kwiotek klärte noch darüber auf, was beim Autofahren verboten ist und was nicht. Wir, die Klassen GH 61 und GH 72 V, bedanken uns noch einmal sehr bei der Verkehrswacht Kreis Güterslohs und der Kreispolizei Gütersloh, die uns an diesem Tag betreuten und uns immer wieder wertvolle Hinweise und Tipps gaben.

Banu Gezer, GH 61

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