Heute im Unterricht Lagerlogistik: Theorie und Praxis im Umgang mit Packmitteln und Packhilfsmitteln
„Die Verpackung muss den Inhalt der Sendung gegen Beanspruchungen, denen sie normalerweise während des Versands ausgesetzt ist (z. B. durch Druck, Stoß, Fall, Vibration oder Temperatureinflüsse), sicher schützen.“
Diese oder ähnliche Hinweise findet man auf den Seiten der Kurier- und Paketdienste. Die FL11 hatte heute eine besondere Aufgabe zu lösen: Zwei rohe Eier (je 60 Gramm) mussten so verpackt werden, dass sie einen Sturz/Fall auch aus größerer Höhe unbeschadet überstehen.
Unterschiedlichste Packhilfsmittel standen zur Verfügung: Noppenfolie, Luftpolsterfolie, Knüllpapier, Schaumstoffwürfel, Klebeband usw…
Und damit es nicht so einfach wird: Herausforderung war ein Falltest aus 7 m Höhe – ob das klappt?
Die Physik wurde bemüht: Mit welcher Geschwindigkeit prallt das Paket auf dem Boden auf? Welche Kraft wirkt beim Aufprall auf das Paket (und den Inhalt)? Fallhöhe 7 Meter, g= 9,81, Paketgewicht zwischen 0,52 und 0.62 kg, errechnete Fallzeit 1,19 Sekunden, Aufprallgeschwindigkeit 42,45 km/h (!), berechnete Aufprallkraft je nach Paketgewicht zwischen 6 und 7 kg. Aua, das möchte niemand auf den Kopf bekommen … Und wie ging es dem Inhalt der Pakete?
Alle Eier haben überlebt, FL11 – gut gemacht!